Gender, Gewalt und Menschenrechte

Gender, Gewalt und Menschenrechte

Der Forschungsbereich „Gender, Gewalt und Menschenrechte“ befasst sich theoretisch und empirisch mit der Umsetzung von Menschenrechten, Gewalt und Diskriminierungen im Geschlechterverhältnis. Durchgeführt werden interdisziplinäre Studien zu Gewaltausmaß und Folgen, zu Wirkungen und zur Wirksamkeit unterschiedlicher Unterstützungs- und Interventionsmaßnahmen, zur Prävention sowie systematische Bestandsaufnahmen und Datenanalysen zur Umsetzung von Menschenrechtskonventionen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Darüber hinaus wird an der Entwicklung und langfristigen Etablierung menschenrechtsgestützter Indikatoren im Themenfeld gearbeitet und es werden Expertisen für Ministerien und andere Institutionen erstellt. Geforscht wird auf Basis eines intersektionellen Ansatzes, der unterschiedliche Strukturkategorien wie Geschlecht, Migrationshintergrund, soziale Lagen und Behinderung gleichwertig in die Analysen einbezieht.

Ausgewählte Projekte:

  • Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen im Leben gehörloser Frauen. Ursachen, Risikofaktoren und Prävention (Projektbeschreibung)
  • Studie zur Bedarfsermittlung zum Hilfesystem für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Bayern (Projektbeschreibung)

Expertisen:

  • Schröttle, Monika (2016): Datenerhebung zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Expertise für das Deutsche Institut für Menschenrechte zur Evaluierung der Umsetzung ausgewählter OSZE-Verpflichtungen. In: Deutsches Institut für Menschenrechte (Hrsg.): Die Umsetzung ausgewählter OSZE-Verpflichtungen zu Menschenrechten und Demokratie in Deutschland – Unabhängiger Evaluierungsbericht anlässlich des deutschen OSZE-Vorsitzes 2016, S. 41-48. (Zur Publikation)
  • Schröttle, Monika (2017): Gewalt in Paarbeziehungen. Expertise für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung.(Zur Publikation)

 

Leiterin des Forschungsfeldes Gender, Gewalt und Menschenrechte:

Dr. Monika Schröttle