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Arbeit und Beruf, Behinderung und berufliche Rehabilitation

Projekte der Forschungsfelder „Arbeit und Beruf“ sowie „Behinderung und berufliche Rehabilitation“

Aktuelle Projekte

Auftraggeber:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Zusammenfassung:

Unter dem Titel „Akademikerinnen und Akademiker mit Behinderungen in die Teilhabe- und Inklusionsforschung“ (AKTIF) baut das Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS) gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund, der Universität zu Köln und der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe unter Einbeziehung schwerbehinderter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler inklusive Forschungsteams auf, die zusammen ein bundesweites sozialwissenschaftliches Netzwerk für die Untersuchung von Teilhabe- und Inklusionsfragen bilden. AKTIF soll außerdem dazu beitragen, die beruflichen Perspektiven von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Behinderung in der interdisziplinären Teilhabe- und Inklusionsforschung zu verbessern und langfristige Impulse für inklusive Forschungszusammenhänge zu setzen.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Abgeschlossene Projekte

Voller Titel:

Zuweisungsbarrieren bei gewerblich-technischen Ausbildungsberufen in der beruflichen Rehabilitation. Qualitative und quantitative Befunde bei Rehabilitand/innen im Berufsförderungswerk Nürnberg

Auftraggeber:

Berufsförderungswerk (BFW) Nürnberg GmbH

Zusammenfassung:

In gewerblich-technischen Berufen wird in Deutschland seit längerem ein Fachkräftemangel konstatiert. Mit gezielter Anwerbung geeigneter Kandidat/innen aus dem Ausland wurde in den letzten Jahren versucht, Arbeitsmarktengpässen auf diesem Gebiet entgegenzuwirken. Mögliche Beiträge der beruflichen Rehabilitation wurden in diesem Zusammenhang aber außer Acht gelassen.
Das Forschungsprojekt „Zuweisungsbarrieren bei gewerblich-technischen Ausbildungsberufen in der beruflichen Rehabilitation. Qualitative und quantitative Befunde bei Rehabilitand/innen im Berufsförderungswerk Nürnberg“ hat die Aufgabe, einerseits Ausbildungsteilnahmen vergleichend zwischen kaufmännischen und gewerblich-technischen Maßnahmen in den Blick zu nehmen, andererseits auf qualitativem Wege Determinanten zu identifizieren, die Rehabilitand/innen am Zugang zu gewerblich-technischen Ausbildungsberufen hindern. Hierbei interessieren weniger kulturelle Faktoren, vielmehr stehen die institutionellen und prozessuralen Bedingungen im Vordergrund.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Publikationen:

Zapfel, S.; Zielinski, B.; Abend, S. (2016)
Barrieren im Zugang zu gewerblich-technischen Ausbildungsberufen am Beispiel des Berufsförderungswerks Nürnberg. In: Netzwerk RehabilitationsForschung in Bayern (Hrsg.): Nachhaltige Lebensstiländerung. Eine Aufgabe für die Reha. 10. Reha-Symposium. Bad Winsheim. S. 5.

Zapfel, S.; Zielinski, B.; Abend, S. (2016)
Zuweisungsbarrieren bei gewerblich-technischen Ausbildungsberufen in der beruflichen Rehabilitation. Qualitative und quantitative Befunde bei Rehabilitand/innen im Beförderungswerk Nürnberg. Nürnberg: Institut für empirische Soziologie.

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Auftraggeber:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Zusammenfassung:

Die Vorstudie enthält ein Konzept für Forschungsdesign und Erhebungsinstrumente für eine repräsentative quantitative Befragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Im Einzelnen werden Inhalte und Themenfelder, Grundüberlegungen zur Realisierung der Repräsentativität, relevante Teilpopulationen, die Stichprobenkonzeption und Zielgruppengewinnung sowie die Entwicklung eines geeigneten Fragebogens in Anlehnung an bestehende (inter-)nationale Surveys und andere Erhebungen konkretisiert. Die Studie empfiehlt Methodik und Konzeption von vertiefenden qualitativen Befragungen. Sie prüft bereits bestehende regelmäßige bundesweite Befragungen und Datenerhebungen, um festzustellen, wie ergänzend ein Aufbau von Längsschnittdaten für das Monitoring erfolgen kann und macht dazu Erweiterungsvorschläge.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Publikationen:

Schröttle, M.; Hornberg, C.; Zapfel, S.; Wattenberg, I.; Vogt, K.; Kellermann, G.; Becker, J. (2014) PDF
Abschlussbericht: „Vorstudie für eine Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung(en)“. Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales, FB447. Nürnberg, Bielefeld

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Auftraggeber:

Deutsche Rentenversicherung Bund

Zusammenfassung:

Ziel der Studie „Migrant(inn)en in der beruflichen Rehabilitation“ ist es, angesichts lückenhafter Kenntnisse zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Migrationsgeschichte wissenschaftlich fundierte Informationen über den Zugang, Prozess und Erfolg ausgewählter Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Rentenversicherung bei Berufsförderungswerken und freien Bildungsträgern verfügbar zu machen. Hierfür wird ein Screening von Rehabilitand/innen mit Migrationshintergrund durchgeführt, außerdem werden verschiedene Gruppen, die an Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation beteiligt sind, qualitativ über ihre Erfahrungen hierzu befragt (Reha-Berater/innen, Fachkräfte und Leiter/innen der Bildungsträger, Rehabilitand/innen mit und ohne Migrationshintergrund). Hinzu kommen Fokusgruppendiskussionen mit Maßnahmeteilnehmer/innen mit und ohne Migrationsgeschichte.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Publikationen:

Zapfel, S. (2013)
Migrant(inn)en in der beruflichen Rehabilitation – Ergenisse einer qualitativen Pilotstudie. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.): 22. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Teilhabe 2.0 – Reha neu denken? Berlin: Deutsche Rentenversicherung Bund. S. 304-306.

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Voller Titel:

Altersbezogene Vorsorgeintentionen und deren Ausrichtung bei nicht obligatorisch versicherten Gründern-Pilotstudie

Auftraggeber:

Deutsche Rentenversicherung Bund

Zusammenfassung:

Im Laufe der vergangenen 15 Jahre hat die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Erwerbssituation und Alterssicherung von Selbständigen einen spürbaren Aufschwung erlebt. Dadurch wurde eine Reihe grundlegender Kenntnisse über verschiedene damit zusammenhängende Teilaspekte verfügbar, etwa, welche Gruppen von Selbständigen von Pflichtsystemen der Altersvorsorge erfasst werden, inwiefern durch Sonderregelungen Exklusionsmechanismen in Gang kommen, welches Ausmaß die Angewiesenheit auf Grundsicherungsleistungen von ehemals selbständig in Relation zu abhängig Beschäftigten erreicht und wie sich die Erwerbsverläufe von Selbständigen gestalten. Hinzu kommen Informationen über die zahlenmäßige Entwicklung der Selbständigen, ihre Zusammensetzung, Komplikationen bei der Statusabklärung wie auch über Risiken und Probleme der Mitnahme erworbener Leistungsansprüche bei einem Wechsel von einem Vorsorgesystem in ein anderes. Forschungsergebnisse existieren zudem über Vor- und Nachteile verschiedener Reformoptionen und in Bezug auf die Positionierung von berufspolitischen Interessenvertretern nicht obligatorisch versicherter Selbständiger zu diesen Änderungsvorschlägen. Unklar ist jedoch, wie nicht-versicherungspflichtige Gründer/innen hierzu stehen. Um diese Forschungslücke zu schließen, werden Personen, die vom Institut für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Gründungsberatung in Anspruch genommen haben, qualitativ über Vorsorgeintentionen, Absicherungsschwierigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten des Alterssicherungssystems befragt.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Publikationen:

Zapfel, S.; Stumpf, F. (2014)
Altersbezogene Vorsorgeintentionen und deren Ausrichtung bei nicht obligatorisch versicherten Gründern – Pilotstudie. Nürnberg: Institut für empirische Soziologie.

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Voller Titel:

Alterssicherung von nicht obligatorisch versicherten Selbständigen. Status quo, Reformoptionen und die Position der Kammern und Verbände

Auftraggeber:

Deutsche Rentenversicherung Bund

Zusammenfassung:

Der Sozialversicherungsschutz ist in Deutschland eng an den Erwerbsstatus gebunden. Ein Großteil der selbständig Beschäftigten ist in kein obligatorisches Alterssicherungssystem eingebunden. Zugleich ist seit den 1980er Jahren die Zahl der Selbständigen, vor allem jener ohne Angestellte, permanent gestiegen. Ob ihre Vorsorgeaktivitäten ausreichen, um sich gegen Altersarmut zu schützen, ist weitestgehend unklar. Zur Sicherstellung und Verbesserung der Versorgungslage kursieren mittlerweile vielfältige Reformvorschläge. Ziel der Studie „Alterssicherung von nicht-obligatorsich versicherten Selbständigen. Status quo, Reformoptionen und die Position der Kammern und Verbände“ ist es, den aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema niederzulegen, die verschiedenen Reformansätze darzustellen und schließlich zu eruieren, wie die Kammer- und Verbändevertreter/innen nicht-versichungspflichtiger Selbständiger hierzu stehen. Unter ihnen wird eine quantitativ ausgerichtete Online-Befragung durchgeführt.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Publikationen:

Zapfel, S. (2013)
Alterssicherung von nicht obligatorisch versicherten Selbstständigen. Status quo, Reformoptionen und die Position der Kammern und Verbände. Nürnberg: Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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Auftraggeber:

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Zusammenfassung:

Über die Arbeitsmarktsituation von Personen mit hauswirtschaftlichen Aus- oder Fortbildungsabschlüssen in Bayern ist bisher wenig bekannt. Ziel des Forschungsprojekts „Einsatz und Perspektiven am Arbeitsmarkt von Absolventinnen und Absolventen hauswirtschaftlicher Berufe in Bayern“ ist es, diese Kenntnislücke auf Basis einer quantitativ ausgerichteten schriftlichen Befragung von Berufsträger(inne)n zu verringern und erste Befunde zu Einsatzgebieten, Stellung im Beruf, Verbleibschancen im Berufsfeld, Arbeitszeiten und Gehaltsaussichten zu erhalten und dabei Merkmale wie Alter, Geschlecht, Betriebsgröße und in Anspruch genommene Aus- und Fortbildungsangebote gebührend in die Analyse einzubeziehen. Darüber hinaus gilt es, bestehende Schwierigkeiten hauswirtschaftlicher Berufe aus Sicht der Befragten zu identifizieren und festzustellen, welche Faktoren zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen beitragen können.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Auftraggeber:

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Zusammenfassung:

Mit der Sonderauswertung „Meisterinnen und Meister der Hauswirtschaft in Bayern – Positionen zur Ausbildungs- und Berufssituation“ werden Sichtweisen von Meisterinnen und Meistern der Hauswirtschaft zu verschiedenen Aspekten von Ausbildung und Beruf näher untersucht. Die Auswertung basiert auf Daten, die für die Studie „Einsatz und Perspektiven am Arbeitsmarkt von Absolventinnen und Absolventen hauswirtschaftlicher Berufe in Bayern“ im Rahmen einer schriftlichen Befragung von Personen mit hauswirtschaftlichem Ausbildungsabschluss erhoben wurden.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Auftraggeber:

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Zusammenfassung:

In Anbetracht beobachtbarer Bedarfsanstiege von haushaltsnahen Dienstleistungen stehen hauswirtschaftliche Berufe zunehmend vor der Herausforderung, ihr Dienstleistungsangebot – auch auf regionaler Ebene – sowohl im Umfang als auch in qualitativer Hinsicht an sich wandelnde Bedarfslagen und Nachfragebedingungen anzupassen und hierfür entsprechende Organisationsstrukturen auszubilden. Bayerische Modellkommunen, die haushaltsnahe bzw. hauswirtschaftliche Dienstleistungen anbieten oder vermitteln, stellen einen neuartigen Versuch dar, den veränderten Rahmenbedingungen der Erledigung von Haushalts- und Sorgearbeiten Rechnung zu tragen. In diesem Zusammenhang werden drei Modellkommunen (Erkheim, Mindelheim, Weidenbach) vom Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS) wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse der Begleitstudie werden in einem Handbuch zusammengefasst. Es dient Kommunen und anderen Interessiert/innen als Orientierungshilfe für ihre strategische Ausrichtung, konzeptionelle Ausgestaltung und organisatorischen Entscheidungen bei haushaltsnahen Dienstleistungen.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Publikationen:

Zapfel, S. (2015)
Konzeption von Angeboten haushaltsnaher Dienstleistungen mit Schwerpunkt hauswirtschaftlicher Leistungsangebote im Rahmen ausgewählter Modellprojekte. Handbuch. München/Nürnberg: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten/Institut für empirische Soziologie.

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Auftraggeber:

Aktion Mensch

Zusammenfassung:

Das Projekt MekoS („Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in der empirischen Sozialforschung“) ist im Rahmen des Projektes AKTIF („Akademiker/innen mit Behinderung in die Teilhabe- und Inklusionsforschung“) entstanden. Projektträger ist die Aktion Mensch. Durchgeführt wurde MekoS vom Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Werkstatt für beeinträchtigte Menschen der Stadt Nürnberg „noris inklusion“ ist Projektpartner dieses partizipativen Projektes. Der Projektzeitraum war März bis Juli 2017.

Ansprechpartner:

Dr. Stefan Zapfel

Publikationen:

Abend, S., Bez, A., Galle-Bammes, M., Holzer, B., Holzer, H., Koch, O., Long, T., Olejniczak, L., Reh, C., Zapfel, S., Zielinski, B. (2017)
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in der empirischen Sozialforschung. Broschüre. Nürnberg: noris inklusion.

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